In "Das Signal" von Ursula Poznanski geht es um Viola, die bei einem
Unfall in einem eingestürzten Weinkeller ein Bein verliert. Ihr Ehemann
Adam kümmert sich liebevoll um sie und stellt sogar eine Pflegerin names
Otilia ein, die aber alles andere als freundlich zu sein scheint. Nach
und nach bemerkt Viola, dass die vermeintliche Fürsorge Adams wohl nicht
ganz ernst gemeint ist und sie beginnt heimlich ihm und einigen anderen
Personen Mini-Tracker unterzujubeln und ihre Bewegungen auf ihrem
Smartphone mitzuverfolgen. So erkennt sie schnell, dass ihr Ehemann sie
über seinen Tagesablauf belügt und während sie mit Rollstuhl und Krücken
versucht sich wieder zurück ins Leben zu kämpfen, macht sie es sich
auch zur Aufgabe Adams Geheimnis zu lüften bevor dieser ihr eigenes
herausfindet.
Nachdem ich bereits "Die Burg" und "Elanus" von der Autorin gelesen
und für fabelhaft befunden habe (hier geht es um KI und Drohnen), wusste
ich, dass mir auch "Das Signal" zusagen würde und genauso war es dann
auch.
Ich liebe es, wie Poznanski ihre Thriller quasi mit moderner Technik
ausstattet. Wieder einmal erwartet uns einiges an Spannung und obwohl
sich der "Plot-Twist" für mich diesmal schon ab der Hälfte des Buches
abgezeichnet hat, fand ich es dennoch schwer es aus der Hand zu legen.
Mit Viola haben wir eine sehr starke Frau als Hauptcharakter, die sich
durch nichts unterkriegen lässt und clever und besonnen für ihre Ziele
kämpft. Das beklemmende Gefühl in diesem abgeschiedenen Haus am Waldrand
durch die Folgen des Unfalls gefesselt und gleichzeitig der immer näher
rückenden drohenden Gefahr schutzlos ausgeliefert zu sein, hat sich mir
beim Lesen immer wieder aufgezwängt.
Klare Kaufempfehlung für Fans des Genres.
Mittwoch, 28. Januar 2026
Das Signal [Rezensionsexemplar]
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